in drei absätzen

die kontaktfreudigen rentner beim morgendlichen einkauf – das leben heute ist übertrieben. raus aus dem laden. herbstregen verbessert den allgemeinen zustand, wischt die altlauten ab, putzt das bunte laub bis es glänzt und tickt anschließend an meine fenster. das uhrwerk des wasserkreislaufs, nass und taktvoll.

zu hause tee, telefonate, tombola. ein gedicht, auf russisch gesprochen, katapultiert mich ins jenseits, ehe ich denken kann. bin ein luftballon, aufgepustet, nicht verschlossen. wieder runter. verschnaufe. lese mich auf.

und der regen prasselt rasch, mittlerweile, hämmert sanft aber entschieden ans dachfenster, als ob er mir sagen möchte: darf ich bei dir übernachten?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.