noch Herbst

Es gibt Dich, Herr lieber Gott und Du bist bestimmt ein Künstler, dachte ich heute im Wald. Es war trotz Nebel und Nieselregen unwahrscheinlich bunt, psychedelisch bunt, sogar die Rehe hüpften über den Weg. Aber heute Mal waren wir nicht in Jäger-, sonder Sammlerlaune und jetzt stehen die Blätter im Glas und duften leicht faul. Herbst.

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Angst überwinden. Gutes Wetter. Usw.

„Gehe dahin, wo du Angst hast“ und „Alles, was wir wünschen, liegt hinter unserer Angst“ – die zwei Zitaten prägten sich heute in meinen Gedanken und ich denke immer wieder darüber nach. Aber wovon habe ich Angst, das ist die Frage.

Was Anderes – heute hatte ich viel zu tun, aber das Wetter war so schön, dass ich alles liegen ließ und fuhr in die Stadt, lauthals im Auto singend, fotografierte dort irgendwas und füllte mich wie Schülerin, die die Unterricht schwänzt.  Es war ein prickelndes Gefühl, schade, ich habe es als Schülerin nie gewagt zu erleben.

Und die innere Diskussion zwischen meinen zahlreichen Egos – den Kindern „Werte vermitteln“ oder „frei erziehen“ – entflammte sich erneut.

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Holland

Ich liebe Holland, liebe windige Frische, dunkelrote Häuser, weiße Dächer, Geruch des Meeres, immer wechselndes Wetter. Die Frauen, die auf den Motorrädern mit Absatzschuhen fahren, blondes Haar wie Flagge. Sonnengebräunte gegerbte Gesichter. Rosensträuche, die üppigsten an der Coffeeshopwand. Und diese endlose, offene für alle und alles Weite. Nur die gierigen Vögel mag ich nicht besonders – sie wollen mich immer um mein Hering bringen.

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