рассказал за завтраком истории своих болезней (щитовидка, нерв в руке и зубы), своей семьи и школьной жизни дочери, которая уже давно замужем, как она связала крючком большую шаль, а отметку за это ей не поставили, не поверили, что сама, рассказал, что зять музыкант, но с этого не проживешь, что он, дед, тридцать лет дед weiterlesen
Kategorie: lyrik
es ist raus:
in buchläden und auf der seite von gutleut verlag:
kill-your-darlinge | gedichte | julia grinberg
reihe licht [band 05]
flohgott
wieder mal ein hindernis überwunden. bin gott. gott der flöhe. dompteure, peitschen, gebrüll, hochleben lassen, schulterklopfen. o kinder, anders ginge es gar nicht – ich bin halt ein gott. viele bescheidenheits-scherben in meiner aorta. unendliches leben ist schon ermüdend. flohgott weiterlesen
lesung in frankfurter salon
https://www.frankfurtersalon.de/#kalender
oder so
https://www.facebook.com/events/2407440359363163/
pension frau buchweiser
am frühstückstisch erzählt mir der alte seine krankheitsgeschichte (schilddrüse, nerv eingeklemmt, parodonthose), geschichten seiner familie, des schulischen lebens der tochter, erzählt wie sie einen schal häkelte, so schön war der schal und wurde doch nicht benotet, pension frau buchweiser weiterlesen
the nature of love
мать устранилась. в пустом вольере
ни сестер, ни братьев. в углу метла. одна.
воду-еду приносят смотрители.
заботятся о стерильности, до утра исчезают.
halbeliebe
wie kann ich berührungen festhalten,
deren lagerbestand konstant halten?
sie zu skyfishes entwickeln lassen,
vorsichtig ernten, verknoten meiden, halbeliebe weiterlesen
бог блох
снова взял барьер. я бог, бог блох. дрессировщики, плети, подбадривания. рев, качание, хлопанье по плечу. о дети, иначе ведь бог блох weiterlesen
schwer zu verstehen
Schwer zu verstehen
ist nämlich die Landschaft,
wenn du im D-Zug von dahin
nach dorthin vorbeifährst,
während sie stumm schwer zu verstehen weiterlesen
polyvalent / многовалентность

polyvalent
gestern früh war alles weiß. ich schaute aus einem weißen verlässlichen kokon heraus (blicktiefe – zur straße minus n armlängen). so liebe ich die winter.
