снова взял барьер. я бог, бог блох. дрессировщики, плети, подбадривания. рев, качание, хлопанье по плечу. о дети, иначе ведь бог блох weiterlesen
Kategorie: lyrik
schwer zu verstehen
Schwer zu verstehen
ist nämlich die Landschaft,
wenn du im D-Zug von dahin
nach dorthin vorbeifährst,
während sie stumm schwer zu verstehen weiterlesen
polyvalent / многовалентность

polyvalent
gestern früh war alles weiß. ich schaute aus einem weißen verlässlichen kokon heraus (blicktiefe – zur straße minus n armlängen). so liebe ich die winter.
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Vertonte Gedichte. Auswahl ist meine Willkür.
https://t.me/dasleseleck/59
affenliebe
als meine mutter sich mir entzog, liebte ich einen kehrbesen.
in einer voliere allein. keine geschwister (nicht dass ich wüsste).
aufseher bringen futter und wasser,
sorgen für sterilität, verschwinden bis morgen.
ich habe zeit. affenliebe weiterlesen
haut
aus dem zyklus „drei berliner röhren“
Fixpoetry, Gedicht des Tages, 7.02.2018
manche texte werden zeitlang zu lieblingstexten. wie dieses gedicht:
уроборос
фасеточный глаз в заплатах
наружу мушиные внутренности
вспоминала ли бэль у бестии
как марлен вызывала матросов
кликнуть клюнуть выплюнуть
легкой поступью в преисподнюю
примитивное breaking the waves
стоп!
оснащен предостаточно
смещение челюсти
не каннибал слава богу
моя очередь угощаться
пиршество стол дородный
ангел белая булка нести ко рту
переваривать пока тебя
нет
непрерывно переваривать
неуклонно мутирую
из мухи в уроборос
плодотворно питаться тоской
что поселилась в моем хвосте
скользну на него заглатывая
себя саму вместе с выползнем
мозг застывает и
сердце в остатке
ливер
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оригинал на немецком тут
in drei absätzen
der ginkgo verlor seine blätter von heute auf morgen auf einmal. hysterisch gelb, hielten sie sich auf den vertikal zum himmel betenden ästen. aber irgendwas ist im himmel schief gelaufen und nun ist der hof bedeckt von cadmium-gelben herzchen und hirnchen.
aber die fichte, die korrodiert langsam. langsam verliert sie ihre nadeln, langsam aber sicher sammeln sie sich am boden – es wäre sogar angemehm in den teppich zu treten, wär`s nicht diese farbe. sie verätzt das gemüt wie aceton einen rollfilm.
den film hat keiner gebraucht, er wurde trotzdem gedreht. nun bin ich da, die zuschauerin. die hauptrolle spielt ein falke. er sitzt frierend auf der fichte und kuschelt sich in seine flügel ein.

wieso nutzst du dich
zug nach