
Ich schreibe bei „DieKolumnisten.de“. Im ersten Beitrag ging es um die Vermenschlichung von Haustieren, die aber keinesfalls eine Vertierlichung der Menschen nach sich zieht. Warum eigentlich nicht? Ich wollte ein bisschen albern sein – hat Spaß gemacht. In meiner zweiten Kolumne beobachte ich Radfahrer auf den Straßen und all ihre Antagonisten. In der dritten geht es darum, wie Singles Feiertage verbringen. Stay tuned!
Kater-Bild – Sascha Galitsky, Israel.
Alle meine Beiträge: HIER LANG.
Am 13.11.2025 bin ich im Hessischen Rundfunk, hr2-kultur, im Gepräch mit Alf Haubitz über „Journal einer Unzugehörigkeit“. Danke dafür!
Wer hören mag, HIER lang.

Was für eine kluge, feinfühlige, aufmerksame Rezension auf mein Buch. Ich freue mich sehr darüber.
Herzlichen Dank an Monika Wasik, Kristian Kühn und Signaturen!
Die Buchpremiere meines „Journals einer Unzugehörigkeit“ hat mich beglückt: Das volle Haus, so voll, dass zusätzliche Sitzgelegenheiten in einem Nebenraum von Cru organisiert wurden, und trotzdem haben nicht alle geschafft, reinzukommen. Der Büchertisch leer gefegt, Gratulationen, positiver Feedback live sowie auf allen virtuellen Kanälen… Ich bin erfüllt und dankbar.

Zum ersten Mal bin ich mit vier von Zuhause ausgebüxt. Liebe hat mir keiner beigebracht. Zugehörigkeit spürte ich nie. Meine Gefühlswelt war mit Beklemmung und Neid ausgefüllt, vermengt mit den Wünschen, der Mutter alles recht zu machen und ein Einzelkind zu sein. Ich wollte bekommen, was ich sonst nie bekam, zum Beispiel Briefmarken mit Schmetterlingen. „Journal einer Unzugehörigkeit“, Anfang. weiterlesen
Die Jungpoeten finden sich so
Avantgarde, so klug und gerecht
und einmalig, unübertroffen
und
„Also die Fragen. Es sind eher Sätze, die sich an der Schwelle zwischen Fragen und Behauptungen befinden, und wie kann es auch anders sein – in dem Roman verschmelzen Erinnerung und Erschaffung der Vergangenheit durch Benennung. Tarnawsky schreibt ja nicht „Tanzten Vater und Mutter?“, nein, er schreibt „Vater und Mutter tanzten?“ – als ob er sich nicht ganz sicher wäre, aber sich fast um jeden Preis mit dieser Frage selbst überzeugen will: ja, sie tanzten! Sie tanzten, sie „zogen komplexe unbegreifliche Muster auf dem Untergrund des Fußbodens nach“.
Warme Arktische Nächte. Rezension weiterlesen
2.
Inzwischen hat sich die Reisegruppe zusammengefunden. Wir gehen in den Korakuen-Garten. Er liegt mitten in Tokyo – das Klischee „pulsierende Metropole“ nicht vergessen! –, hier herrscht himmlische Ruh´. Konische Schneeschneider aus Stäben überstülpen breite Pranken der Kiefern, schützen sie im Winter vom Brechen unter dem feuchten Schneegewicht. Diese Schneeschneider sind 100 ansichten des Landes Nihon weiterlesen