
Autorenlounge: „Dazwischen ist mein Daheim“


Zum ersten Mal bin ich mit vier von Zuhause ausgebüxt. Liebe hat mir keiner beigebracht. Zugehörigkeit spürte ich nie. Meine Gefühlswelt war mit Beklemmung und Neid ausgefüllt, vermengt mit den Wünschen, der Mutter alles recht zu machen und ein Einzelkind zu sein. Ich wollte bekommen, was ich sonst nie bekam, zum Beispiel Briefmarken mit Schmetterlingen. „Journal einer Unzugehörigkeit“, Anfang. weiterlesen
Die Jungpoeten finden sich so
Avantgarde, so klug und gerecht
und einmalig, unübertroffen
und

Vor unserem Flug in die Sonne
betete ich zu dem Touristengott,
damit keine mehrfach Verschwitzten
in meiner Nähe Sitzplatz bekommen.
Meinem Gebet wurde nachgegangen, bloß erstmal der Flug weiterlesen
ich habe mich entzweit geviertelt
geachtelt gesechzehntelt gezweiunddreißigtelt
(es ist gewöhnlich für Eukaryoten)
ein Teil von mir zog in den Krieg Im Krieg weiterlesen
großzügig bist du zu mir, mein gott:
ein mädchen grüßt mich und ruft
nach seinem kater: simon! simon!
der kater hat wässrige augen.
hier – ein see, da – ein wald, im september, vor dem krieg weiterlesen

в прошлом году, лето-осень, пришли мне стихи, которые очень неприятно на меня действовали. плохо мне от них становилось. и теперь ясно почему. вот они: предчувствия, датированы сентябрем weiterlesen
„Es ist nur ein Job. Das Gras wächst,
die Vögel fliegen, Wellen glätten den Sand.
Und ich verprügle die Leute“
Mohammad Ali.