Julia Grinberg hat eine besondere Gabe: Im oft skurrilen Moment des Alltags legt sie die Substanz seines Sinns frei. Sie ist im Zwei Terroirs, zwei Zungen: 29.08.2026 Hattenheim weiterlesen
Kategorie: bilder
Meine Kolumne
Ich schreibe bei „DieKolumnisten.de“. Im ersten Beitrag ging es um die Vermenschlichung von Haustieren, die aber keinesfalls eine Vertierlichung der Menschen nach sich zieht. Warum eigentlich nicht? Ich wollte ein bisschen albern sein – hat Spaß gemacht. In meiner zweiten Kolumne beobachte ich Radfahrer auf den Straßen und all ihre Antagonisten. In der dritten geht es darum, wie Singles Feiertage verbringen. Stay tuned!
Kater-Bild – Sascha Galitsky, Israel.
Alle meine Beiträge: HIER LANG.
Mein Mitgefühlt gilt
Die Jungpoeten finden sich so
Avantgarde, so klug und gerecht
und einmalig, unübertroffen
und
Kulturtage der Ukraine in Wiesbaden
Es ist eine große Sache geworden, ich bin froh und dankbar diese Kulturwoche mitgestalten zu dürfen. Ob Übersetzung der Theaterstücke von Nezhdana aus dem Ukrainischen ins Deutsche, aus dem Russischen ins Deutsche von Anna Gin`s „Kriegstagebüchern“, ob Teilnahme in Podiumsdiskussion, Zoom-Lesung für www.GuteStunde.org oder die Ausstellung von moderner ukrainischen Kunst (Künstlerin aus Kiew Olena Pryduvalova anwesend – das alles ist nur ein kleiner Beitrag in unserer gemeinsamen Anstrebung, der Ukraine zu helfen, das kulturelle Miteinander mitzugestalten. Schaut rein und kommt vorbei:
100 Ansichten des Landes Nihon
Am Tag der Anreise scheint die Sonne. Ich fühle mich matt, aber sich hinzulegen an meinem ersten goldenen Herbsttag in Japan, ist mir unmöglich. Ich betrachte Hieroglyphen an allerlei Schildern, klebe mit Blicken an Wolkenkratzern und an Frauen in Kimonos, lausche dem Tokyo-Sound, wundere mich über Einweg-Hotelgaben, begutachte japanische Geldscheine und Münzen – finde Scheine erhaben, Münzen ulkig. Kaufe im Conbini (Rund-um-die-Uhr-Laden) einen Kaffee und etwas, dass ich noch nicht definieren kann, schlendere nach der Kaffeepause weiter, erreiche das Kabuki-Theater und entscheide mich kurzer Hand, ein Ticket für den heutigen Abend zu kaufen.
blast, ihr winde!
lassen wir doch die vorhänge bis zum herbst weg, meinten die kinder. von mir aus. die sequoia im hof gegenüber ist gemütlich genug.
auf dem erdenrund wütet die blüte, der april treibt willkür wie angekündigt, und ich bin nicht im begriff blast, ihr winde! weiterlesen
музыкальная пауза
зеркала я люблю. они почти надёжно убеждают, что я есть. календарь люблю уже меньше, за маниакальную, но мнимую возобновляемость. ни тебе вернуть ворованное время, ни потребовать назад взятое взаймы.
к навигационной системе отношусь свысока. музыкальная пауза weiterlesen
nenn mich rieke

Dalmatien. Nebensaison
Was kann besser sein als Nebensaison beim guten Wetter? Hotel, Restaurant, Kinderclub, Pools und Strand – alles ist für gerade Mal zwanzig-dreißig Gäste da. Dazu ist es den lieben ganzen Tag sonnig bei +27.
Vögel zwitschern, Eidechsen flitzen hin und her, das Meer rauscht und raschelt, Rosmarin und Zeder duften um die Wette.
Paris, Biennale des Antiquaires, Museen.
Bin nach Paris gefahren. Nur wenige Reisende im Zug. Eine lesende Alte am Tisch, ein Pärchen, das erst leise miteinander turtelte, dann eng umschlungen eingedöst hatte, eine seriöse luxuriöse Dame hinter mir, die diskret in die Tasten von ihrem Notebook klopfe. Es war leer und hell, der sonnige Landschaft hinter dem Fenster belohnte mein Optimismus. Die Wolken in 3D-Reihen zogen vorbei.
In Paris war +18, schön wie auch letztens, vor einem Jahr. Abgesehen davon, dass ich Rodins und Mestrovics Skulpturen gesehen habe, dass ich im Louvre war, dass ich mich mit meiner Freundin dort traf, hatten wir die Biennale des Antiquaires und Joaillerie besucht, die Meisterwerke der Haut Joaillerie mal live gesehen.
dieses Bild habe ich von hier geliehen, bitte-danke! 🙂
Ivan Mestrovic.




















